**Radio Irrtum! 2026/06 - Bass Geologen**


Und damit kommen wir zum Wetter. In Berlin und Brandenburg heute… ähhh raschel… nee. Wetter is irgendwie  abgesagt. Hier kommt jetzt

**[Irrtum Intro]**

Und damit Herzlich Willkommen liebe Hörer:innen zu Radio Irrtum! mein Name ist Herr Irrtum! . In der kommenden Stunde gibt es hier neue, verdammt gute, undergroundige Musik aus verschiedensten Genres von eher unbekannten Künstler:innen.   
Und wie immer fange ich an mit etwas poppig Gefälligen, um Euch erst einlullen und dann in den musikalischen Abgrund werfen zu können - aber dieses poppig Gefällige ist diesmal schon hart an der Grenze, handelt es sich doch um *Trap* aus hiesigen Landen, hier ist  
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**01. yng$tar + Jupiter Jigg: Lifestyle              | Lifestyle [S] **

Was für ein unglaublich catchy Loop ey. Muss ich glatt noch mal spielen. [loop] Das ist kein Sample, den hat er selber gebaut: ↑↑↑ 

Die Single findet Ihr nicht auf Bandcamp und sowieso nicht auf … [Spotify] sondern ganz versteckt auf Soundcloud. Das hängt damit zusammen dass der Beatmaker hier, der Yng$tar (ohne o und mit $ statt S geschrieben) seine World-Domination in Sachen Musik gerade erst vorbereitet, noch fliegt er bewusst -unter- Radar, weil er seinen Style noch weiter austarieren will, bevor er es richtig krachen lässt und ich sag mal Wait for it! Auf seinem Weg dahin remixt er schon mal offiziell für niemand Geringeres als den König des Trap, für »Future« aus Miami in den USA. Und das kannste Dir eigentlich gar nicht ausdenken, ebendieser Yng$tar ist gerade mal um die 20 und in moddaFXXXing Usedom aufgewachsen, lebt aber mittlerweile hier in Berlin. Ich bin SEHR gespannt was da noch kommt. Und dann ist ja auch noch sein famos den Flow bestimmender Mitstreiter Jupiter Jigg. Der kommt aus Hessen – gemeinsam betreiben sie seit ca. 9 Monaten ihr Baby -  das Kollektiv „Solar Gang“. Und damit sind wir mittendrin in 

[Tellerrand]

mein Name ist Herr Irrtum, und ich darf eigentlich gar nicht so viel reden, denn wir haben noch JEDE MENGE vor -  in der knappen kommenden Stunde, nämlich

  - verglitchte Kassetten-Synthwave-Disko
  - heftiges Bristol Bass Garage
  - distorted Bass
  - Bass Jazz ohne Bass
  - Shoegaze Trap auuuuus Berlin
  - (also schon viel Basszeugs, oder?)
  - superglitchy IDM
  - (Und dann BAM, haben wir)
  - heftigen Crust Punk auuuus Berlin
  - weird eggy punk
  - Digipunk auuuuus Marbach am Neckar
  - Eine Art Crossover aus Goldene Zitronen und Kraftklub
  - french lofi pop
  - Spoken Words Dub aus Berlin

Das reicht noch nicht, wir haben die fantastischen polnischen Jazz-Beatmaker aus Polen - Błoto - ja schon oft genug hier im Programm gehabt; deswegen spielen wir die diesmal nur im Hintergrund. Błoto haben sich nämlich kürzlich mit Ion D zusammengetan - der macht mehr oder weniger das Selbe wie Błoto in Warschau, aber in Bukarest in Rumänien. Heraus kam das Album “Atmosfera” was diesmal im Hintergrund läuft, aber für ein paar Sekunden hören wir mal rein.

  - Błoto + Ion D: Atmosfera [A]

Soweit also ↑↑↑ - jetzt aber ein ultraharter Schnitt - hier kommt

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**02. bootlegbby: ASPHALT (A TEST) | business casual ANNIVERSARY VOL​​​.​​​13 (VA)**

↑↑↑ Das ist eine Compilation, die sehr in diese Synthwave Sparte rein geht, da gefällt mir längst nicht alles von. Aber dieses völlig überdrehte Stück ASPHALT (A TEST) von Bootlegbby aus Tasmanien unterhalb von Australien - das hat es mir dann doch SEHR angetan. Eigentlich, hab ich herausgefunden, kommt das aus dem Boolegbby-Album “ONE NIGHT ONLY” vom Oktober 2025, DAS Album würde ich dann auch tatsächlich sehr empfehlen, da sind nur solche feinen Sachen drauf. Aber das ist ja auch der Sinn solcher Compilations wie eben dieser von **business casual,** namens** ANNIVERSARY VOL​​​.​​​13, **dass man sich dann in die Tiefen zu den einzelnen Künstler:innen begibt, die einem actually gefallen. All das findet Ihr übrigens NICHT auf [SPOTIFY], sondern eher auf Services wie Bandcamp.

Und sagt mal, was ist heute für Ein Tag?

[SATURDAY]

Zeit den Club Eurer Wahl aufzusuchen und das Tanzbein zu schwingen - vorzugsweise zu 

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**03. S.Murk: Ear Shot                               | The Yellow One [EP / NYP]**

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Und die EP heißt mit Sicherheit deshalb “The Yellow One” weil ihr Cover ganz in gelb gehalten ist. Ihr findet das NICHT auf [Spotify], nein, dafür ist ein NYP Album - Ihr könnt also, etwa auf Bandcamp, selbst festlegen, was Ihr dafür zahlen muss. Wenn jemand nicht weiß, was man da so hinlegt: Je nach Geldbeutel 1 bis 2 EUR pro Track.  Ja und wer ist nun S.Murk? Der kommt aus Bristol, ist da kein Unbekannter, was dazu führt, dass er auf dieser EP, wie gesagt, “The Yellow one” schon mal mit Größen wie G. Jones zusammenarbeitet, was aber gleich mal der schwächste Titel von dem Ding ist. Seit ca. 2021 ist S.Murk aktiv und ist mittlerweile einer der angesagtesten Bass Producers in den UK und wird gemeinhin im Riot Breaks Genre verortet. Insofern sehr cool, dass er es NICHT für notwendig erachtet, diese EP auf [Spotify] zu releasen. nein. 

[knabber]

Wenn Ihr dachtet, das war jetzt aber heftig harte Clubmusik, dann schnallt Euch mal an und hört der nun folgenden jungen Frau zu. Hier ist

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**04. A Fruit: Choice                                | Choice [E]**

↑↑↑  Alter Schalter, da wackelt aber der Boden. Aus Barcelona kommt diese Frau, und die ganze EP ist ein unglaublicher Hammer. Das ist jetzt keine Überraschung, seit 2016 ist sie schon aktiv und released praktisch einen Killer nach dem anderen. 

Lieber Hörer:innen, sehr sehr selten passiert es, dass Halftime Bass und Jazz -überzeugend- miteinander verschmolzen werden.. Die folgenden Damen und Herren haben genau das hinbekommen -  wobei ausgerechnet das folgende Beispiel praktisch Bass-frei ist, aber es gefällt mir einfach zu gut… hier sind

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**05. Martyn, Duval Timothy + Lucinda Chua: Remnants | Music for Existing [A]**

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Martyn ist der Initiator dieser Cooperation. kommt aus den Niederlanden und hat seine musikalischen Wurzeln im Drum’n Bass sowie Jungle. Er ist nicht nur Music-Producer und natürlich selbst Musiker, sondern auch Radiomacher und Label-Besitzer. Wir sprechen hier vom verdienten Label “3024” wo Leute wie “The Flying Lotus” drauf gesigned sind. Dieser Mann, Martyn, bzw. Martijn Deijkers wie er eigentlich heißt, hat sich zusammengetan mit Duval Timothy, dem großartigen Nu Jazz-Pianisten aus London, sowie der sehr jungen Britisch/malaysianischen Musikerin Lucinda Chua, die wir am Cello hörten. Bei dem Album “Music for Existing” von Martyn sprechen einige bereits vom Album des Jahres… und ich muss sagen, ich bin geneigt, hier vorsichtig zuzustimmen.

Und damit zügig weiter - wir schauen mal,  was passiert, wenn Trap artige Beats auf Shoegaze treffen, hier sind auuus Berlin:

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**06. Mug: The Well                                  | The Well [A]**

↑↑↑ Und da haben wir es mit einem Debut Album zu tun, von den beiden Leuten Ludwig Wandinger und Yves B Golden - letztere bisher mehr als Wort-Künstlerin in Erscheinung getreten, während Ludwig Wandinger bereits ein international gefragter Drummer ist. Da liegt schon unheimlich viel Schwere in ihrer Musik und die ungewöhnliche Mischung mit der Trappigen 808 Bässen hebt dieses Debütalbum “The Well”  gut vom allgemeinen Shoegaze Einerlei ab, finde ich. Könnte also richtig was werden mit Mug.

[Alex]

Damit sind wir schon fast bei der Hälfte von

[Mic]

und im folgenden erwarten Euch noch:

  - superglitchy IDM
  - heftigen Crust Punk auuuus Berlin
  - weird eggy punk
  - Digipunk auuuuus Marbach am Neckar
  - Eine Art Crossover aus Goldene Zitronen und Kraftklub
  - french lofi pop 
  - Spoken Words Dub auch aus Berlin


Dann kommen wir mal zu einem der letzten noch stehenden Helden der 90er Underground-Party-Szene in London, hier ist

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**07. Circuit Parallele: Rated by desirability       | Les coeurs Synthétiques “Likör Sanntitick” [A]**

[idm]

↑↑↑ Und hinter **Circuit Parallele **verbirgt sich niemand geringeres als Dan Moss, aka Dan Hekate, auch bekannt als  The Wirebug, der Typ vom Hekate Soundsystem. Das waren die, die in den Frühen 90ern in London gigantische Jungle Parties veranstaltet haben, als alle dachten, Techno wäre das neue Ding. Und diese krassen Parties, die gewirkt haben müssen, als wäre man 10, 20 Jahre in die Zukunft gebeamt, und wo Musik mit Skulpturen und Videokunst verbunden wurde, die haben er und seine Freunde da jahrelang gemacht. Und er selbst, Dan Hekate, ist zumindest als Circuit Parallele - wie wir gerade hörten - immer noch am Start.

Hier hat jetzt gerade das Telefon geklingelt und ein Hörer hat sich beschwert, er würde gern jetzt etwas ganz anderes hören - aber gern - die Hörer:innen sind King bei Alex Berlin - wir lassen ihn seinen Wunsch sogar selbst ansagen. Bitteschön:

[DIETER]


**08. GUM: MORAL HIGHGROUND                          | VOL II [E]  
**[OMG]

Musik aus Berlin, das war ↑↑↑ - die gesamte EP, es ist deren zweite seit 2025, hat diese Energie in sich, da gibt es nicht einen Track, der abfällt, Wahsinn. Viel hab ich leider nicht rausfinden können über sie, außer, dass sie lose mit dem Flennen Kollektiv verbunden sind, was schon mal ein Qualitätsmerkmal ist. Und soviel ich hörte, überall wo sie auftauchen, entstehen spontan heftigste Moshpits. Das könnt Ihr gern selbst überprüfen: Am 19. Juni spielen sie in Berlin im Berliner Kneipenkollektiv “Loge” als Support von Soft Spot, wobei, das behaupte ich jetzt schon, Gum mit Sicherheit die eigentliche Sensation sein werden.

Wir bleiben im Genre

[Punk]

hier sind bzw. ist

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**09. Xray Xeroxx: Off With Their Heads              | Off With Their Heads [E]   
**↑↑↑ 

Dahinter verbirgt sich ein einzelner Typ aus Los Angeles, der gefühlt eine Kassette nach der anderen auf einem italienischen Label namens Goodbye Boozy rausbringt, 

Und weiter gehts im Genre, aber diesmal wechseln wir hinüber ins schöne Marbach Am Neckar, denn da kommen folgende Leute her:

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**10. Phantasmagorie: Wahn                           | Wahn [S]**

↑↑↑ Ziemlich klar also nicht die Japanische Gothic Poser Band “Phantasmagorie” sondern wie gesagt:  Aus Marbach am Neckar kommen Frank und Nathalie. Frank programmiert hier und da ein paar Sequenzen und spielt ansonsten live den Bass, während Nathalie singt und Synthies spielt. Manchmal auch umgekehrt. Das ist ein Vorgeschmack auf die Debüt-EP “laterna Magica”, die Phantasmagorie im August rausbringen wollen. Und obwohl sie sich gerade erst als Band gegründet haben, hört man durchaus, dass das keine Frischlinge auf der Bühne sind. Und in der Tat hat Nathalie kürzlich noch bei 1985 Extra Drive gespielt und ist weiterhin bei Death Company zugange, während Frank auch noch bei Schubkarre agiert. Was für ein Pensum!!

[Micro]

Weiter geht es hier bei Radio Irrtum! auf Alex Berlin mit 

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**11. BURNOUT OSTWEST: Das Leben fließt in Schläuchen| Hobby Deluxe Easy [A] **

Ältere Menschen kennen das Thema mit diesen Schläuchen: ↑↑↑ . Ich feiere ja die ganze Platte – es sind jede Menge solcher Stücke drauf mit witzigen aber auch nicht total flachen Texten und super Catchy Refrains. Sooo gut. Und das hat vielleicht auch ein bisschen mit dem Personal beim Duo BURNOUT OSTWEST aus Bremen zu tun.  Der eine, nämlich Felix Büttner ist musikalisch multispektral gestellt, hat bei diversen Soul, Ska und Techno-Projekten mitgewirkt und dann ist da noch Hannes Gehring – Gitarrist beim allseits beliebten Team Scheiße. Das hier finde ich persönlich aber wesentlich mehr auf den Punkt, als alles, was ich bisher von Team Scheiße hören durfte - zugegegen, nicht sooo viel.

Und damit Schluss! Aus! Vorbei! …mit dem ganzen Punk Geschrammel, wir kommen jetzt zu dem Herrn hinter Die Leere im Kern Deiner Hoffnung  – ja wie jetzt?! Is ja DOCH wieder Punk?!

[Punk]

NEIN, is kein Punk. Das ist von einer brandneuen Kinderliederplatte, ja wirkllich Kinderlieder. Aber sooo gut, das ich nicht drumrum komme, und das hier spiele - nämlich…


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**12. FC Stoffel: Die Geologen                      | Sockenpartymann [A | CC]**

Pädagigisch sehr wertvoll. ↑↑↑ 

Eine Hammer-Kinderplatte, die ich mir als Erwachsener ohne Ende immer wieder anhören kann. Alle Lieder sind einfach nur mit Gitarre und Stimme eingespielt - mit einer unauffälligen Ausnahme (da ist eine Mundharmonika mit im Spiel) und wie gesagt auch mit diesen Super Texten - Hammer. All das frei erhältlich unter [Creative Commons]. Und vorbildlicher Weise auch NICHT auf [Spotify], nein, Kinder. Soviel von FC Stoffel aus Köln also.  
  
Zurück nach Berlin, hier sind


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**13. Anadol & Marie Klock: La supériorité du nombre “La superjoriteh dü numbr”| Manivelles “Männiwehlä” [A]**

↑↑↑ Ich kann mir nicht helfen, musikalisch hat sich hier ein derart absolutes Traumpaar gefunden. Anadol, eigentlich Gözen Atila, aus Istanbul und die Pariser Künstlerin Marie Klock, die sich beide eher zufällig auf einem sehr kleinen Festival in Ramsgate in England kennengelernt haben. Und jetzt wurde in Berlin dieses Album fertiggestellt, was zu einer Hälfte in Paris und zur anderen in Istanbul aufgenommen wurde und ganz ganz weit vorne im french Casio-Sofa-Pop-Umfeld mitmischt. Wenn Ihr schon lange auf ein Lebenszeichen von Leuten wie Frau Kraushaar wartet… raschel… moment moment. Die hat ja AUCH ein neues Album rausgebracht. Ok ok, das dann nächste Sendung.

Aber eins noch zu Anadol & Marie Klock: Ist Euch diese Stelle hier aufgefallen?

[Anadol]

Fragt Ihr Euch, woher Ihr die kennt? Na von hier:

[Riders]

Genau, das zweifelsohne beste Lied der Doors – Riders on the Storm – von 1971 hat hier kurz mal Pate gestanden. Hab ich gern geholfen :)

Damit sind wir auch schon am Ende…

[OMG]

Ja, am Ende dieser Juni-Ausgabe von Radio Irrtum!, mein Name ist Herr Irrtum!, und Ihr findet mich, die Playlist UND das Manuscript zur Sendung im freien sozialen Netzwerk Fediverse unter

@herr_irrtum@s.basspistol.org   
  
Ganz ist die Zeit noch nicht um, und zum allgemeinen Abklang… hab ich noch ein wunderbares Stück aus Berlin für Euch. Die alten Helden von Herbst in Peking haben nämlich eine Remix Platte rausgebracht, die heißt “Mond Rauch & Marijuana” - daraus hören wir noch einen Teil des Openers “Maria Juana” im “The Same Remix”. Viel Spaß damit, gehabt Euch wohl und vielleicht bis zum nächsten mal, Euer Herr Irrtum!

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**14. Herbst in Peking: Maria Juana (!The Same Remix)| Mond Rauch & Marijuana [A]**
